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CHIROLOGIE - Ausbildung

Alles was sich im Unterbewusstsein eines Menschen abspielt, trägt sich sofort in der Hand als Linie oder Zeichen ein. Es gibt sogar Linien, die sich innerhalb weniger Stunden verändern können. Wenn man dieses Thema realistisch betrachtet, könnte man sagen, dass der Berater sich nicht mit Hellseherei oder Wahrsagerei auseinandersetzt, sondern lediglich das Unterbewusstsein eines Menschen aus den Handlinien erkennt und liest - so wie Sie als Schulkind, Buchstaben gelernt haben, um Wörter und daraus wiederum Sätze zu bilden.


In der Bibel steht geschrieben:

HIOB 37, Vers 7
Alle Menschen hat er in der Hand als verschlossen, dass die Menschen lernen, was man tun kann.

JESAJA 49, Vers 16
Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet: Deine Mauern sind immerdar vor mir.


Egal ob Sie Rechts- oder Linkshändler sind:
Die linke Hand ist immer die Genhand der Mutter, steht für das Vorgegebene, was von Herzen kommt, das unbewusste Wissen und wird in vielen Ländern auch als die "unsaubere" Hand bezeichnet, weshalb sie überwiegend die Vergangenheit und was wir von unseren Vorfahren empfangen haben, ausdrückt.
Die rechte Hand ist immer die Führungshand oder weisende Hand und steht für die Zukunft, was wir mit dem Empfangenen der Vorfahren bewirken können und was man daraus machen kann und wird.
Die rechte Hand argumentiert immer mehr als die linke. Wird bei einem Gespräch die linke Hand durch Gesten mit einbezogen, so ist der Handeigner mit voller Seele bei der Sache.
Die Lehre der Hand wird in der Fachsprache "Chirologie" genannt und stammt aus dem griechischen Wort "Logos" (die Botschaft - die Kunde)
Handlinien können sich alle 2-3 Jahre total verändern, wenn man will, wobei Krankheitsbereiche bis zu 5 Jahre vor Entstehung erkannt werden können. Dies soll in unserem Umfeld jedoch nicht bedeuten, dass ein Chirologe den Arzt oder Psychologen ersetzen kann, sondern dieser Person zuarbeiten sollte. Das Zigeunerhandlesen unterscheidet sich im Gegensatz zum klassischen Handlesen überwiegend in der Technik der einzelnen Linien und Zeichen.

Der Händedruck

Der Händedruck vermittelt ebenfalls einen ersten wichtigen Eindruck. Man muss allerdings auch unterscheiden, ob der Händedruck dem Menschen oder der Sache gilt. Eine alte Weisheit aus dem Mittelalter lautet:"Gib mir deine Hand - und ich weiß, wie du zu mir stehst". In diesem Falle kommt es mehr auf das Gespür an, weil man bei einer Begrüßung nicht auf Hände, sondern in die Augen des anderen sieht. Der erste Eindruck ist immer der beste und richtige Eindruck.

Bei der Wahrnehmung unterscheiden und registrieren wir, ob die Hand weich oder fest, hart oder weich, elastisch, schwammig feucht oder trocken, ist.
normale Hände - sind warm, elastisch und geschmeidig.

harte Hände - sind ein Hinweis auf ein krankes Verdauungssystem, können aber auch alters-bedingt sein.

trockene Hände - können ein Zeichen von Stabilität sein, jedoch auch innere und äußere Ursachen haben. Zu den ersteren gehören Chemikalien, mit denen man zum Beispiel bei der Arbeit ständig in Kontakt kommt. Blutverlust kann ebenfalls zu trockener Haut führen.

feuchte Hände - hängen mit den Nährstoffen des Blutes zusammen. Hemmungen, Ängstlichkeit, Drüsenstörungen wie Überfunktion der Schilddrüse und hormonelle Unstimmigkeiten können zu nervösen Reaktionen und dadurch zu feuchten Händen führen. Eine schwache Milz kann ebenso die Ursache sein, da Körperflüssigkeiten nur noch unzureichend befördert werden.

steife Hände - deutet auf mangelnde Flexibilität hin.

stark geäderte Hand - sind ein Anzeichen von Gefäßschwäche.

schlaffe Hände - sind ein Anhaltspunkt für Niedergeschlagenheit und negativer Lebenseinstellung. Oft handelt es sich hierbei um Handeigner, die deprimiert und entmutigt sind. Eine Ausnahme sind schwerkranke Personen, die kraftlos sind.

zitternde Hände - falls es sich nicht um Parkinsonsche Krankheit handelt, können auf Hemmungen, Aufregung, Drogenmissbrauch, Unterzucker, übermäßiger Genuss von Kaffee oder eine Vergiftung, durch Blei oder Quecksilber, hinweisen. Der Gewohnheitstrinker verrät sich durch eine ständig, leicht zitternde Hand.

Der normale Händedruck besteht darin, dass beide Personen sich parallel die Hand zum Gruß reichen und sich dadurch gegenseitig zum Ausdruck bringen "Wir sind beide gleich stark". Wird die Hand offen, mit der Handinnenfläche nach oben, angeboten, dann kann man davon ausgehen, dass sich die Person unterlegen fühlt. Vorsicht: Die gleiche Geste findet man bei groß zügigen Charakteren, die eventuell auch mit einer unsympathischer Naivität gemischt sein kann.... usw.



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